SRO Esports Racing Night winner David Tonizza being interviewed at the 2022 24 Hours of Spa

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SRO Esports Racing Night: Kein Ferrari-Doppelsieg trotz Tonizza-Triumph

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24 der größten Namen der ACC-Sim-Racing-Community traten am vergangenen Wochenende auf der legendären Rennstrecke von Spa-Francorchamps bei den 24 Stunden von Spa gegeneinander an, wobei es auch um Ruhm und Preisgelder ging. In der Fanatec-Arena stellten sich die Fahrer in einem aufregenden einem aufregenden Event, wobei alle aus ihrer Komfortzone herausgeholt wurden, da sie persönlich vor Ort waren und nicht mit ihren eigenen Simulatoren antraten.

Ein dreistufiges Veranstaltungsformat, das aus Qualifying, Qualifikationsrennen und Hauptrennen bestand, sorgte für hochklassige Renn-Action, und die Atmosphäre in der bis auf den letzten Platz gefüllten Arena, in der David Tonizza von Scuderia Ferrari VELAS Esports das Hauptrennen in Belgien für sich entschied, gefiel allen.

Das Qualifying selbst war sehr eng, denn die Top 20 lagen nur 0,828 Sekunden auseinander. Kamil Pawlowski war mit einer Zeit von 2:15,972 Minuten der Schnellste, doch Nils Naujoks von BS+ Competition konnte seinen BMW M4 GT3 in seiner letzten Runde die #14 bis auf 0,073 Sekunden heranfahren und war damit sogar auf dem besten Weg, sich die Pole Position zu sichern.

Bei den Unicorns of Love sicherte sich Tobias Pfeffer die Innenseite der zweiten Reihe, die von Luke Whitehead von GTWR komplettiert wurde, gefolgt von Tonizza, Dominik Blajer, Jakob Ostermann, Nikodem Wisniewski, Dennis Schöniger und George Boothby, die die Top Ten mit einem Abstand von etwas mehr als drei Zehnteln komplettierten.

Im Qualifikationsrennen gab es spannende Kämpfe auf und neben der Strecke. Am Ende siegte Pawlowski nach 14 Runden auf dem 7,004 km langen Kurs mit 2,599 Sekunden Vorsprung vor Pfeffer, der sich in der Schlussphase gegen Naujoks durchsetzte und Zweiter wurde.

Tonizza konnte sich in der vorletzten Runde des Rennens mit einem fantastischen Manöver an Schöniger vorbei auf den vierten Platz vorarbeiten. Michael Tauscher war der bestplatzierte Audi-Pilot auf dem sechsten Platz, nachdem er vom zwölften Platz aus vorangestürmt war.

Boothby war der bestplatzierte Porsche-Fahrer auf dem siebten Platz vor seinem GTWR-Teamkollegen Whitehead, der in den letzten Momenten von Wisniewski attackiert wurde. Der polnische Fahrer von Williams Esports geriet im Kampf mit Whitehead ins Schleudern und landete schließlich hinter Ostermann.

Das 60-minütige Hauptrennen selbst war in den ersten Minuten voller Dramatik und Aufregung, gepaart mit der zusätzlichen Strategie eines obligatorischen 25-sekündigen Boxenstopps, um eine packende Begegnung zu bieten. Tonizza machte das Beste aus der Situation, gewann nach 26 Runden und holte sich den Hauptpreis von 6000 Euro.

Doch ein größeres Problem in Form eines Verbindungsabbruchs bei Pawlowski, dem Teamkollegen des Italieners, sorgte dafür, dass Ferrari drei Runden vor Schluss nicht mehr vor einem Doppelsieg stand. Dadurch wurde Pfeffer auf Platz zwei vorgespült, der in der Schlussphase zurückfiel und mit 4,352 Sekunden Rückstand ins Ziel kam.

Naujoks komplettierte das Podium, nachdem er in den ersten Minuten hart gekämpft hatte, gefolgt von Schöniger und Tauscher, die sich den Rest des Preisgeldes abholten, das für die fünf Erstplatzierten ausgeschrieben war.

Niklas Houben wurde Sechster vor Boothby, während Ostermann, Blajer und Gregor Schill die Top Ten der Gesamtwertung abrundeten.