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Baldwin verlässt Veloce, Boquida bekommt Streifen

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Eine Welle von Teamwechseln unter den Esports-Fahrern zum Jahresstart 2023 hat in der SimRacing-Community für Aufsehen gesorgt – und das Personal-Karussell dreht sich weiter: Nachdem er sich dem Mercedes-AMG PETRONAS Team angeschlossen hatte, verabschiedet sich James Baldwin nun offiziell nach fast fünf Jahren von Veloce, während Philippa Boquida der Herde beitritt und für BS+ Competition fahren wird.

Baldwin ist einer der erfolgreichsten SimRacing-Esports-Fahrer, holte bei den FIA Motorsport Games am Circuit Paul Ricard im Oktober Gold im Esports Cup und gewann außerdem die Alpine Esports Series Championship 2022. Der Brite hat in den vergangenen Jahren außerdem den Sprung ins echte Rennauto geschafft, holte dabei in seinem Debüt-Jahr in der British-GT-Serie in einem McLaren 720S GT3 von Jenson Team Rockent RJN den Titel und ging zudem 2022 bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps an den Start.

Sein Wechsel zu Mercedes-AMG Esports wurde erstmals im September 2022 vermeldet, wobei Baldwin selbst in einem LinkedIn-Post davon sprach, dem Team „für die kommenden Monate“ beigetreten zu sein, in denen er in der Le Mans Virtual Series für die Mannschaft fuhr. Ob der 25-Jährige nun bleibt oder die Zukunft andere Herausforderungen – wie die ESL R1, die am 23. Januar starten soll und die neue RENNSPORT-Plattform nutzen wird – bereithält, ist dabei noch unklar.

Boquida orientiert sich derweil in Richtung Deutschland: Die Australierin, die 2022 den Silver-Titel in der GTWC Esports Asia holte, wird nicht mehr für R8G eSports starten, sondern künftig in den Farben von BS+ Competition fahren. Das Team mit Basis in München, das bei den 24 Hours of Le Mans Virtual bekannte Fahrer wie Bruno Spengler, Beitske Visser oder Jimmy Broadbent einsetzte, vermeldete Boquida als Zugang für sein Assetto-Corsa-Competizione-Team.

Boquida sind ACC-Events auf hohem Niveau dabei nicht fremd: 2022 hatte sie die Ehre, Australien im FIA Motorsport Games Esports Cup zu vertreten. Dabei schaffte sie es bis ins Finale, verpasste mit einem vierten Platz jedoch eine Medaille – hinter Baldwin, Chris Harteveld (Niederlande) und Alberto García (Spanien).