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Gleiche Hardware, gleiche Software: AbA Masters mit brandneuem Konzept

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Gleiche Ausgangsbedingungen sind im Motorsport selten, und im SimRacing noch viel weniger: Unterschiedliche Hardware und teils sehr unterschiedliche Software-Einstellungen führen in der Regel dazu, dass jeder Teilnehmer eine etwas andere Erfahrung in seinem Rig macht als die Konkurrenz. Mit den AbA Masters versucht Actoracer nun, diese Variablen zu eliminieren: Die Serie bietet jedem die gleiche Basis, mit der er arbeiten kann.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Actoracer Simulatoren und fest programmierte Softwarepakete an die Teilnehmer verschickt – ganz im Gegenteil: Anstatt sich zu Hause in das eigene RIg zu setzen, können die SimRacer in AbA-zertifizierten Rennzentren an der Competition teilnehmen. Dort nehmen sie in identischen Full-Motion-Actoracer-Simulatoren Platz.

Üblicherweise unterscheiden sich die jeweiligen Setups von SimRacer zu SimRacer: Unterschiedliche Wheelbases oder Pedale geben unterschiedliche Input-Möglichkeiten, das wiederum erfordert jeweils andere Software-Einstellungen – individuelle Präferenzen sind dabei noch gar nicht eingerechnet. Auch ist es möglich, manche Softwareeinstellungen so zu setzen, dass sie auf der Piste einen Vorteil bieten, aber kein realistisches Fahren widerspiegeln. Genau dort setzt Actoracer mit dem AbA Masters den Hebel an.

Die Idee dahinter ist, jedem die gleichen Bedingungen für die Rennen zu bieten. „Durch das große Netzwerk an AbA-Motion-zertifizierten Racing-Centern ist es möglich, eine kompetitive Rennserie zu schaffen, an der man ohne riesige finanzielle Aufwände oder Sponsoren einsteigen und packenden Motorsport erleben kann“, so Thorsten Lingnau, Inhaber von Simulationstechnik Lingnau, dem Hersteller der Actoracer-Simulatoren. „Alle Simulatoren werden die gleichen Motion-Settings in Soft- und Hardware haben, sodass es wirklich auf das fahrerische Talent und nicht auf finanzielle Vorteile, Herkunft oder Sponsoren ankommen wird.“

Das AbA Masters soll in Assetto Corsa gefahren werden und den Audi TT RS VLN verwenden. Acht Läufe stehen auf dem Programm, den Anfang macht der Red Bull Ring am 9. Oktober. Das Finale der Serie wird am 23. April 2023 im virtuellen Silverstone ausgetragen. Die Vorbereitungen sind bereits im Gange, wie Lingnau erklärt: „Es wird eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern und Klassen geben. Teams sind gegründet, umfangreiche Regelwerke werden erstellt, um einen fairen und professionellen Wettbewerb zu ermöglichen.“

Je näher der Saisonstart rückt, desto mehr Informationen werdet ihr auf SRU zur Serie bekommen. Bis die Serie im Herbst loslegt, könnt ihr euch auf der Website von Actoracer könnt ihr euch die Motion-Simulatoren genauer anschauen.

AbA Masters 2022 – Kalender

  • 1. Lauf – Red Bull Ring – 09. Oktober 2022
  • 2. Lauf – Brands Hatch – 05. November 2022
  • 3. Lauf – Zolder – 11. Dezember 2022
  • 4. Lauf – Nürburgring GP – 15. Januar 2023
  • 5. Lauf – Laguna Seca – 12. Februar 2023
  • 6. Lauf – Spa-Francorchamps – 05. März 2023
  • 7. Lauf – Mugello – 02. April 2023
  • 8. Lauf – Silverstone – 23. April 2023