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RENNSPORT: Mods sollen tragende Rolle spielen

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Mehr und mehr Informationen sammeln sich über den Entwicklungsprozess von RENNSPORT an. Die zweite Community Talking Session auf dem Discord-Server der Simulation brachte mehr Licht ins Dunkel, was den kommenden Titel angeht – speziell den Modding-Aspekt, der eine große Rolle in RENNSPORT spielen wird.

Bislang war der Großteil der Fahrzeuge, die als in der Closed Beta verfügbar gezeigt wurden, GT3-Rennwagen, da die immens populäre Klasse das Rückgrat vieler Esports-Serien bildet – einer der Hauptpfeiler der kommenden Sim. Daher wäre es einfach, RENNSPORT als eine weitere GT3-Simulation unter vielen zu sehen, aber Competition-Company-CEO Morris Hebecker und Lead-Entwickler Krzysztof Szczech haben enthüllt, dass die Sim sich um viel mehr als das drehen wird.

Retro-Fahrzeuge und -Strecken waren bisher kein allzu großer Punkt, der zur Sprache kam, aber sie könnten in der Zukunft in RENNSPORT an Bord sein, sodass SimRacer wie beispielsweise in Assetto Corsa ihre liebsten Rennserien der Vergangenheit nachstellen können – allerdings auf viel einfachere Art und Weise.

Die Implementierung von Mods – von der bereits seit dem ersten Announcement des Titels klar war, dass sie dabei sein würden – war eine große Frage der Talking-Session, und RENNSPORTs Ziel ist es nicht nur, sie zu ermöglichen, sondern sie auch aktiv zu unterstützen. „Wir wollen das bestmögliche Toolkit bereitstellen, damit ihr ganz einfach neue Autos und Strecken hinzufügen könnt – und andere Elemente, die wir für Modding öffnen wollen“, so Szczech. Dieses Tool soll sogar in die Sim integriert werden, „sodass ihr praktisch wie wir im Unreal Editor arbeiten könnt“, sagte Szczech.

Hebecker erklärte den Prozess hinter dieser Idee: „Wir haben uns umgesehen, was aktuell verfügbar ist und denken, dass es Potenzial gibt, es besser zu machen.“ Dies brachte das Team hinter RENNSPORT zu einem wichtigen Schluss, wie Hebecker weiter ausführte: „Uns ist klar geworden, dass wir ein Team kreieren müssen, dass sich ausschließlich damit befasst, Tools für Modding und APIs zu erstellen. Aktuell sind wir dabei, uns Bewerber für dieses Team anzusehen. Das ist eine Super-Prio für uns.“

Es ist offensichtlich, dass der Modding-Aspekt nicht nur ein „Nice to Have“ ist, sondern ein wichtiges Element von RENNSPORT selbst. „Unser Ziel ist es, der Community ein Tool zu übergeben, dass es sehr einfach macht, neuen Content zu kreieren und implementieren“, betonte Hebecker. Ganz ohne Risiko ist dies allerdings nicht, was bedeutet, dass umso mehr gründliche Überlegungen in diesen Bereich fließen. „Wenn wir es nicht richtig machen, kann es zu großen Problemen auf der Esports-Seite führen“, so Szczech. „Wenn man etwas modden kann, kann man auch etwas kaputt machen. Balance ist im Esport besonders wichtig.“

Während Details zum genauen Umgang mit Mods hinsichtlich der Esports-Seite der Sim noch nicht bekannt sind, bemerkte Szczech aber, dass „wir sicherstellen müssen, dass es einen Workflow gibt, der es Moddern ermöglicht, großartige Dinge zu kreieren.“ Mit dem Content, den Studios wie RSS oder VRC zuletzt an den Start gebracht haben, ist das Potenzial für diesen Bereich klar – und das macht das Warten auf das Resultat umso spannender.