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The Real Race: Houben mit Doppelsieg bei Saisonauftakt in Catalunya

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„The Real Race“, die Esports-Competition aus dem Hause Lamborghini, bietet dem Sieger die Möglichkeit Fahrer des offiziellen Lamborghini Esports Team zu werden und einen Preis in Höhe von 15.000€ abzuholen. Eine vielversprechende Competition welche natürlich die schnellsten SimRacer auf den Plan ruft. Das erste Rennen der Qualifkationsphase auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya bot nicht nur heißen Asphalt, sondern auch eine ordentliche Portion Rennaction.

Um das Finale von The Real Race“ zu erreichen, gilt es die Gruppenphase zu überstehen. Um wiederum an dieser teilzunehmen, ist ein Top-20-Ergebnis in der Qualifikations-Wertung erforderlich. Dieses Ranking erzielt man über die vier Läufe mit Punkten verteilt von P1 bis P20. Das Teilnehmerfeld des ersten Laufs ähnelte einem SRO- oder VCO-Event: Von Dáire McCormack über Luke Whitehead bis hin zu Attila Diner mangelte es in den Rennen nicht an starken Fahrern.

Der Aufbau der Qualifikationsrennen teilt sich in zwei Läufe auf. Das erste Rennen geht dabei über 15 Minuten. Die dortigen Startpositionen werden am Vortag bereits im Closed Quali entscheiden. Das zweite Rennen erfolgt dann im Reverse Grid, wo die Positionen von 1 bis 8 umgedreht werden, mit einer Renndistanz von 45 Minuten. Eine sehr abwechlungs- und chancenreiche Gestaltung des Renntags.

Sieger beider Rennen war Niklas Houben. Der deutsche Fahrer von GTWR Academy startete durch eine gelungene Qualifikation am Samstag in das erste Rennen von P1 und konnte sich erfolgreich gegen Whitehead verteidigen. Das zweite Rennen von P8 verlief für Houben ebenfalls sehr gut: Viele Fahrer vor ihm machten in den ersten Runden Fehler und boten ihm die Möglichkeit auf Position drei aufzuschließen. Ein Fehler von McCormack, welcher in einer Kollision mit Luka Berk endete, gab Houben die Chance auf Position zwei vorzufahren. Mit einer eindrucksvollen Rennpace kämpfte er sich dann auch an Whitehead vorbei auf P1 und sah nach 45 Minuten erneut als erster die karierte Flagge.

Ein sehr gelungener Renntag für Houben. Durch den Doppelsieg und der damit verbundenen Regelung zieht er damit direkt in die Gruppenphase ein. Am 9. Juli geht es dann für ihn im ersten Lauf in Kyalami und Spa weiter. Für die anderen Teilnehmer geht es am 29. Mai in die nächste Qualifikation in Paul Ricard.

Der Huracan ST ist laut Houben „definitiv ein Rennwagen, der seine Eigenheiten hat.“ Diese gilt es also zu meistern, um konkurrenzfähig zu sein – somit bleibt es auch für die verbleibenden Teilnehmer spannend, wer den Sprung in die Qualifikations-Phase schafft. Alle Infos zu „The Real Race“ findet ihr auf der offiziellen Website der Competition.