MOUZ/SimRacing Unlimited

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Über 40k iRating! MOUZ verkündet Lineup für ESL R1

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Die Ankündigungen für die ESL R1 nehmen kein Ende: Nachdem erst nur der SimRacing-Einstieg von MOUZ für die ESL R1 auf RENNSPORT bekanntgegeben wurde, ist nun auch das Fahrer-Lineup für die Spring Season klar – und das Team mit Basis in Hamburg had jede Menge Talent an Bord.

Obwohl es für MOUZ zum ersten Mal in SimRacing-Gewässer geht, hat das Team sich die Dienste von vier in der Esports-Szene sehr bekannten Fahrern sichern können. Das erklärte Ziel: „Wir sind hier, um in der ESL R1, VCO Esports und anderen Wettbewerben Titel zu holen.“ Ein Teil dieses Statements könnte leicht übersehen werden – es bedeutet, dass MOUZ all-in geht, anstatt sich mit der ESL R1 nur auf eine einzige Disziplin zu fokussieren, was wohl auch ein größeres Publikum bedeuten dürfte.

Als ehemaliger Pilot von Team Redline, dem Team von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, ist Maximilian Benecke einer der größten Namen im SimRacing, und der 28-Jährige heuert mit der Startnummer 71 für die erste ESL-Saison bei MOUZ an. er Deutsche war gemeinsam mit Verstappen, Indy-Car-Pilot Felix Rosenqvist sowie Atze Kerkhof Teil des Team-Redline-Autos, das bei den 24 Stunden von Le Mans Virtual 2023 in Führung liegend aufgeben musste. Klar ist daher, dass große SimRacing-Events kein Neuland für Benecke sein werden.

Das Gleiche gilt für Moritz Löhner, der von Dörr Esports kommt. Er hatte nicht nur auf den virtuellen Pisten Erfolg, wo er die 2019 und 2020 jeweils den Titel des ADAC GT Masters Esports sowie die Meisterschaften in der DTM Esports und dem Porsche Esports Carrera Cup Deutschland 2020 holte, sondern auch auf den echten Rennstrecken, wo er 2021 und 2022 in der DTM Trophy einen BMW M4 GT4 für FK Performance pilotierte. Der 24-Jährige war in der Vergangenheit außerdem für Williams Esports am Start. Sein Auto wird die Nummer 20 tragen.

Der einzige Fahrer des Lineups, der nicht aus Deutschland stammt, ist Yuri Kasdorp – und dem Niederländer, der mit der Startnummer 04 ins Rennen gehen wird, sind Einsätze für große Namen ebenfalls nicht fremd: Nachdem er vor kurzen seinen Abschied von Red Bull Racing Esports nach zwei Jahren bekannt gab, ist Kasdorps neues Heimat für die ESL R1 sowie andere Competitions nun klar. Zuletzt hatte er den vierten Gesamtrang in der Le Mans Virtual Series mit RBR geholt.

Das finale Puzzleteil in MOUZs SimRacing-Quartett ist Patrik Holzmann, der wie Benecke in der Vergangenheit für Team Redline fuhr. Und nicht nur das, der Deutsche war in der F1-Esports-Serie ebenfalls für Red Bull Racing am Start, wo er sein bestes Resultat mit einem vierten Gesamtrang 2017 verbuchen konnte. Wie Benecke ist Holzmann einer der wenigen Fahrer, deren iRating bei über 10.000 liegt – der Teil von MOUZ‘ Statement, der „andere Wettbewerbe“ verspricht, dürfte dem 28-Jährigen, der in der ESL R1 die Startnummer 94 fahren wird, also durchaus zugute kommen.